i-effect Manual

RUNMAP - Mapping starten

EFFEDI-Subsystem

Der Kern des Mappers läuft als Subsystem auf der IBM Power Systems. Er bindet sämtliche vorhandenen Module (sofern lizensiert) an und stellt diese für Mapping-Prozesse zur Verfügung.
Auch stellt es die Schnittstelle für die Anbindung der GUI bereit, über die u.a. die Directories der Module, die Aufgaben und weitere Informationen geliefert werden.

Grundlegend gibt es zwei Wege, das Subsystem zu starten bzw. zu beenden:

  1. Aus dem i-effect® Menü heraus kann mit 85 das Subsystem mit Auswahl „*EDI" gestartet bzw. mit 86 und Auswahl „*EDI" beendet werden.

  2. Alternativ kann das Subsystem aus dem i-effect® Menü heraus mit STRSBS EFFEDI gestartet und mit ENDSBS EFFEDI beendet werden.

Mit dem RUMAP-Befehl wird ein Mapping gestartet. Er übersendet dem Subsystem die Job-Informationen, die für das Erzeugen eines Mapping-Auftrages benötigt werden.

 Parameterübersicht RUNMAP

image2016-7-4 8:36:1.png

 

Parameter

Beschreibung

MAPID

Die für das Mapping zu verwendende Mapping-ID, die einer bestimmten Mapping-Definition zugeordnet ist. Voreingestellt ist *AUTO. Hierfür wird die Auswahl einer Eingabedatei erforderlich. Für die Eingabedatei wird der Mapper automatisch die passende Mapping-ID aufgrund des Dateiinhalts und der Partnerstammdaten wählen. Alternativ kann die Mapping ID auch direkt in diesem Parameter eingegeben werden.

Die Mapping-ID wird z.B. beim Überspielen eines Mappings in der i-effect MAPGUI festgelegt.

image2016-7-1 11:53:36.png

FS

Legt fest, in welchem Dateisystem sich die Eingabedatei befindet.

Wert

Beschreibung

*DB2

Die Datei ist eine Teildatei einer physischen Datei innerhalb der DB2 Datenbank.

*IFS

Die Datei ist eine Datei im IFS Dateisystem („/"-Dateisystem)

*NONE

Es gibt keine Eingangsdatei. Kann nur sinnvoll mit einem Mapping verwendet werden, welches eine Datenbank als Datenquelle verwendet.


FRMPATH

nur bei

FS = *IFS

Angabe des Pfades im IFS-Dateisystem aus dem Dateien für die Verwendung in diesem Befehl gelesen werden sollen.

FRMIFSFILE

nur bei

FS = *IFS

Angabe der aus dem im Parameter FRMPATH angegebene Pfad zu lesenden Dateien. Durch Verwendung der Wildcard Symbole „*" und „?" können eine beliebige, dem Suchmuster entsprechende Anzahl an Dateien für die Verarbeitung ausgewählt werden.

Wert

Beschreibung

*

Alle Dateien des ausgewählten Verzeichnis werden verarbeitet.

generisch*

Sie können mit einem Stern (*) einen Teil eines Dateinamens ersetzen. Geben Sie nur den ersten Teil des Namens, gefolgt von (*) ein, um eine Liste aller Dateien zu erhalten, deren Name mit diesem ersten Wortteil beginnt.

ABC*

Alle Dateien werden verarbeitet, deren Namen mit den Zeichen ABC beginnen, z.B. „ABC", „ABCD" oder „ABCTEST".

"a*"

Alle Dateien werden verarbeitet, deren Namen in Anführungszeichen eingeschlossen sind und mit a beginnen, z.B. "a", "aB", "aD".

.edi

Alle Dateien werden verarbeitet, deren Namenserweiterung „edi" lauten.


Wird der RUNMAP ohne den *SERVER aufgerufen (also z.B. ohne Monitor oder Schedule) darf nur eine Datei je Aufruf übergeben werden.


FRMFILE

Eingabedatei

nur mit *DB2

Hier wird die DB2 Eingabedatei eingetragen, die verarbeitet werden soll.

Wert

Beschreibung

*ALL

Alle Dateien im Quellverzeichnis (in der Quellbibliothek) werden verarbeitet.

Name

Geben Sie den Namen der Eingabedatei an.

generic

Verwenden Sie „*" als Jokerzeichen für eine generische Auswahl der Eingabedateien.

Des weiteren können Sie die Bibliothek und die Teildatei spezifizieren:

Für die Bibliothek können Sie statt *DEFAULT eine Bibliothek im DB2-Dateisystem verwenden.

Für die Teildatei können Sie statt *ALL eine Quell-Teildatei im DB2-Dateisystem angeben.

FILETYPE

Sofern Eingabedateien ausgewählt wurden gibt dieser Parameter an, ob der Mapper selbst den passenden Modul-Handler findet, in dem er den Dateiinhalt analysiert. Durch direkte Auswahl des Mapping-Moduls in diesem Parameter wird die benötigte Zeit zum Starten des Mapper-Prozesses reduziert.

Wert

Beschreibung

*AUTO

Automatische Ermittelung der Struktur der Eingabedatei.

*EDIFACT

Bei der Eingangsdatei handelt es sich um eine EDIFACT-Datei.

*XML

Bei der Eingangsdatei handelt es sich um eine XML-Datei.

*X12

Bei der Eingangsdatei handelt es sich um eine X12-Datei.

*CSV

Bei der Eingangsdatei handelt es sich um eine CSV-Datei.

*FLATFILE

Bei der Eingangsdatei handelt es sich um eine FLATFILE-Datei.


DIRTYPE

Sofern Eingabedateien ausgewählt wurden gibt dieser Parameter an, ob der Mapper selbst die passende Dateidefinition findet in dem er den Dateiinhalt analysiert. Alternativ wird das zu verwendende Directory in diesem Parameter angegeben.

Wert

Beschreibung

*AUTO

Automatische Ermittlung des Verzeichnis durch Analyse der Dateistruktur.

Name

Das zu verwendende Verzeichnis wird in diesem Parameter benannt. Das Format der Verzeichnisangabe ist abhängig von dem Modul welches die Datei verarbeitet. Für *EDIFACT hat das Verzeichnis beispielweise die Form ORDERS/D/93A/UN/EAN0005.


ORIGINATOR

Sofern das Mapping die Auswahl eines Absenders unterstützt, wird in diesem Parameter der zu selektierende Absender angegeben. Der Standard lautet: *NONE

RECIPIENT

Sofern das Mapping die Auswahl eines Empfängers unterstützt wird in diesem Parameter der zu verwendende Empfänger angegeben. Der Standard lautet: *NONE

TEST

Sofern das Mapping bzw. das Modul die Verarbeitung von Testkennzeichen unterstützt, wird in diesem Parameter angegeben, welche (Test oder Produktiv) Mappings verarbeitet werden.

Wert

Beschreibung

*AUTO

(Voreingestellt) Die i-effect® Konfiguration steuert die Auswahl von Test- oder Produktivnachrichten.

*ALL

Es werden sowohl Test- als auch Produktivnachrichten verarbeitet.

*TEST

Es werden nur Testnachrichten verarbeitet.

*PROD

Es werden nur Produktivnachrichten verarbeitet.


TOPATH

Mappings die Ausgaben in ein Dateisystem schreiben, nutzen diesen Parameter um den Namen des Ausgabepfades zu ermitteln.

Wert

Beschreibung

*FRMPATH

Der Eingangspfad.

*NONE

Es gibt keine Ausgangsdatei (im Falle einer Datenbank als Ziel).

Name

Angabe des Ausgabedateinamens als absoluter Pfad.


ERRPATH

Für Ein- oder Ausgabedatei die nicht verarbeitet werden können kann ein alternativer Pfad ausgewählt werden. Fehlerhafte Dateien werden in dieses Verzeichnis verschoben bzw. sofern möglich, in bereits erstellte Ausgabe-Dateistrukturen zu Analysezwecken geschrieben. Konfiguriertes Standard-Ausgabeverzeichnis im Fehlerfall.

Voreingestellt ist das Verzeichnis error unterhalb des MAPPER-Modulverzeichnisses.

ARCPATH

Verarbeitete Ausgabedatei können archiviert werden. Dieser Parameter gibt den Namen des Archivpfades an.
Voreingestellt ist das Verzeichnis archive unterhalb des MAPPER-Modulverzeichnisses.

Bitte beachten Sie das dieser Parameter nicht für Eingangsdateien gedacht ist. Benutzen Sie hierfür den Befehl "Zielpfad für Copy/Move" in der Datenauswahl 12 im Servertask.


EFFSERVER

Mit i-effect® haben Sie die Möglichkeit, einige Aufgaben von anderen IBM Power Systems im Netzwerk aus ferngesteuert aufrufen zu können. So ist es auch möglich, diesen Befehl ferngesteuert aufzurufen. In diesem Falle müssen Sie hier den Server angeben, auf dem i-effect® installiert und lizenziert ist. Der Parameter besteht aus drei Elementen.

Um die Parameter anzeigen zu lassen drücken Sie bitte die Taste F9 um weitere Befehle anzeigen zu lassen.


Wert

Beschreibung

DNS Name oder IP

Geben Sie hier entweder den DNS-Namen oder die IP-Adresse Ihres i-effect®-Servers an.

TCP/IP Port

Art des Aufrufs

Hier können Sie bestimmen, ob der Server, von dem aus der Aufruf erfolgt, zunächst das Ergebnis des Aufrufs abwartet oder sofort wieder für weitere Eingaben zur Verfügung stehen soll.

Wert

Beschreibung

*SYNCH

Synchron bedeutet, dass die Antwort des ferngesteuerten Aufrufs abgewartet wird. Erst danach steht der Server für weitere Eingaben zur Verfügung.

*ASYNCH

Der Server steht sofort wieder für weitere Eingaben zur Verfügung, während die Verarbeitung des ferngesteuerten Aufrufs im Hintergrund erfolgt.