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Befehle in OFTP2

STROFTP2 (START OFTP2)

Mit diesem Befehl können Sie Dateien zum Versand vorbereiten und eine Verbindung zum Austausch von Datein aufbauen.

Beispielhafter Befehl für das Versenden der Datei testfile.txt an den Partner mit dem Profil "oftp2partner" mit dem eigenem Profil mit der Folgenummer 10. Der Übertragungsmodus *BOTH lässt sowohl das Senden als auch das Empfangen zu.

POWERSHELL
STROFTP2 TRANSMODE(*BOTH) PARTNER(oftp2partner) PROFILE(10) FRMPATH('/tmp/testfile.txt')

Drücken Sie F4 um die Parameter des Befehls anzuzeigen, F9 um die Liste zu erweitern sowie F11 um die Parameternamen anzuzeigen.

ParameterZulässige WerteWerteBeschreibung Befehl
TRANSMODE
  1. *BOTH
  2. *SEND
  3. *RECEIVE
  1. Dateien werden gesendet und können empfangen werden.
  2. Dateien werden nur gesendet.
  3. Dateien werden nur empfangen.
Legt fest, ob während der OFTP-Verbindung Dateien gesendet und/oder empfangen werden dürfen.
PARTNER
  1. <int>
  2. *NONE
  3. *FRMFILE
  1. Verweisen Sie an dieser Stelle auf ein in den Stammdaten unter Menüpunkt 50 angelegtes Partnerprofil.
  2. Es wird keine Empfänger Partner-ID zugeordnet. Die für den Empfänger notwendigen Angaben müssen dann in weiteren Parametern dieses Befehls angegeben werden.
  3. Der Partner-Alias wird aus den z.B. EDIFACT-Daten (Empfänger im Segment UNB) entnommen.
 
PROFILE
  1. <int>
  2. *NONE
  1. Verweisen Sie an dieser Stelle auf ein in den Stammdaten unter Menüpunkt 52 angelegtes Kommunikationsprofil.
  2. Es wird kein Kommunikationsprofil zugeordnet. Die für das entfernte System notwendigen Angaben müssen dann in weiteren Parametern dieses Befehls angegeben werden.
 
ORIGINATOR
  1. <int>
  2. *NONE
  1. Verweisen Sie an dieser Stelle auf einen in den Stammdaten unter Menüpunkt 51 angelegten Absender.
  2. Es wird kein Absender zugeordnet. Die für den Absender notwendigen Angaben müssen dann in weiteren Parametern dieses Befehls angegeben werden.
 
ORIGOID
  1. <iso646>
  2. *DEFAULT
  1. Freitext im ISO 646 Teilmengen Format
  2. Die Odette ID dieser Instanz wird verwendet. Diese ist entweder im Profil hinterlegt oder, falls Spezialwert *NONE verwendet wurde, im Parameter PROFOID angegeben.
SFID Absender (ORIGOID) - nur bei ORIGINATOR(*NONE). Die Odette ID für den Absender zur Verwendung im SFID. (ISO 646 Teilmenge)
FS
  1. *IFS
  2. *DB2
  3. *NONE
  1. Die Eingabedatei liegt im IFS (Integrated File System) vor.
  2. Die Eingabedatei liegt im DB2-Dateisystem vor.
  3. Es wird eine Verbindung aufgebaut. Nur bereits bereitgestellte Dateien und Mitteilungen werden gesendet. Zudem können Dateien und Mitteilungen empfangen werden.
Dateisystem der Eingabedatei(en).

FRMPATH

  Eingabepfad (FRMPATH) - nur bei FS(*IFS). Geben Sie hier den Pfad zur IFS-Eingabedatei an. Verwenden Sie "*" als Jokerzeichen für eine generische Auswahl der Eingabedateien.

FRMFILE

  1. *ALL
Alle Dateien im Quellverzeichnis/Quellbibliothek werden versendet.Eingabedatei (FRMFILE) - nur bei FS(*DB2). Hier wird die Eingabedatei eingetragen, die versendet werden soll. Verwenden Sie "*" als Jokerzeichen für eine generische Auswahl der Eingabedateien.
Teildatei
  1. *ALL
Alle Quell-Teildateien der DB2-Eingabedatei werden versendet.Die Teildatei im DB2-Dateisystem.
Bibliothek   
TRANSTYPE
  1. *ACTIVE

  2. *PASSIVE
  1. Mit Ausführung dieses Befehls wird eine aktive Verbindung zu dem angegebene Partner aufgebaut und die Datei wird aktiv an die Gegenstelle versendet.
  2. Die zu versendende Datei wird für das Partnersystem bereit gestellt. Dazu werden die Daten zusammen mit den erforderlichen Informationen in einem Zwischenverzeichnis gespeichert. Sobald eine Verbindung zum oder vom Partner hergestellt wird werden die vorbereiteten Daten übermittelt.

Die Versendung von Daten via OFTP2 kann auf zwei verschiedenen Arten erfolgen.
DESTIN
  1. <iso646>
  2. *PARTNER
  1. ISO 646 Teilmenge
  2. Dieser Sonderwert kann verwendet werden, wenn das Ziel der Dateien mit dem Partner übereinstimmt zu dem die Kommunikation aufgebaut wird.
Das ist die Odette-ID des Ziels, welche bei jeder Dateiübertragung verwendet wird. Er kann sich von dem Odette-Code des physischen Partners unterscheiden, wenn beispielsweise der Empfänger Dienstleister ist, und Daten an andere Empfangslokationen weiterleitet. (ISO 646 Teilmenge)
DATASET
  1. *FRMFILE
  1. Der virtuelle Dateiname wird aus dem physischen Namen der Sendedatei gebildet.
Der virtuelle Name der Übertragungsdatei. Der Inhalt wird mit dem Partner abgesprochen. Dieser Name wird bei der Übertragung an die Gegenstelle übermittelt. Der physische Name auf dem Quellsystem wird nicht an die Gegenstelle übermittelt, es sei denn es wird der Sonderwert *FRMFILE gewählt.
USRDTAFILE
  1. <iso646>
  1. SFID Benutzerdaten in ISO 646
Abhängig von der Vereinbarung zwischen Ihnen und Ihrem Partner könnte es erforderlich sein, spezifische Daten in dieses SFID Benutzerdaten Feld einzutragen. (ISO 646 Teilmenge)
FVUT
  1. *FIX
  2. *VARIABLE
  3. *UNSTRUCT
  4. *TEXT
  1. Sätze mit fester Satzlänge.
  2. Datensätze mit variabler Satzlänge.
  3. Unstrukturierte Daten.
  4. Textdaten.
Gibt bekannt, wie die grundsätzliche Struktur der zu sendenden Daten aussieht. Die Auswahl hat Einfluss auf die Art und Weise wie Zeilentrennzeichen verarbeitet und auf der Gegenseite verwendet wird.
FILEDESCR  Textfeld kodiert in UTF-8. Der Inhalt wird durch beidseitiges Übereinkommen festgelegt.
DELETE
  1. *NO
  2. *YES
  1. Die Quelldatei wird nach erfolgreichem Versand nicht gelöscht.
  2. Die Quelldatei wird nach erfolgreichem Versand gelöscht.

Legt fest ob die übertragene Quelldatei nach dem Versand gelöscht werden soll.

FILECOMPR
  1. *NONE
  2. *ZLIB
  1. Keine Kompirimierung
  2. Komprimierung mit dem Deflate-Algorithmus durch zlib.
Legt die Komprimierungsmethode fest.
SIGNNOTIF
  1. *YES
  2. *NO
  1. Verlangt Signatur.
  2. Keine Signatur notwendig.
Legt fest ob die Notification Request (EERP/NERP) von der Endstelle signiert werden soll.
SECLEVEL
  1. *NONE
  2. *ENCRYPT
  3. *SIGN
  4. *BOTH
  1. Die Datei wurde weder signiert noch verschlüsselt.
  2. Die Datei wurde verschlüsselt.
  3. Die Datei wurde signiert.
  4. Die Datei wurde verschlüsselt und signiert
Wählt aus ob die Datei vor der Übertragung signiert und/oder verschlüsselt wurde.
CIPHER
  1. *DEFAULT
  2. *C01
  3. *C02
  4. *C03
  5. *C04
  6. *C05
  7. *C06
  1. Mit dem Spezialwert *DEFAULT wird die Cipher Suite verwendet die im Partnerprofil festgelegt wurde.
  2. *C01        3DES_EDE_CBC_3KEY, RSA_PKCS1_15, SHA-1

  3. *C02        AES_256_CBC, RSA_PKCS1_15,  SHA-1

  4. *C03        3DES_EDE_CBC_3KEY,  RSA_PKCS1_15,  SHA-256

  5. *C04        AES_256_CBC, RSA_PKCS1_15,  SHA-256

  6. *C05        3DES_EDE_CBC_3KEY,  RSA_PKCS1_15,  SHA-512

  7. *C06        AES_256_CBC, RSA_PKCS1_15,  SHA-512

Die Cipher-Suite die beim Signieren und/oder Verschlüsseln der Datei verwendet wird. Auch ein signiertes End-To-End-Response wird in diesem Format erwartet.

Folgende Angaben in der Reihenfolge:

ALGORITHM_SYMMETRIC

ALGORITHM_ASYMMETRIC

HASHING

Liste der Parameter für die Instanz wenn kein Serverprofil (*RECEIVE) angegeben wurde.

ParameterBeschreibung
PROFOIDBentuzername der an den Partner gesendet wird um sich zu authentifizieren (ISO 646 Teilmenge)
PROFOPASS

Kennwort das an den Partner gesendet wird um sich zu authentifizieren.

BASEPATHPartner Basisverzeichnis in dem Unterverzeichnisse für die Partner angelegt werden. Der Verzeichnisname entspricht der Odette ID und enthält einen Arbeits- und einen Empfangs- sowie einen Sendeordner (ISO 646 Teilmenge).
SSLUSE

Verbindung mit SSL-Verschlüsslung, die festlegt ob die Verbindung verschlüsselt werden soll. Zudem muss sich der Server gegenüber dem Client authentifizieren.

SSLCLTAUTClientauthentifikation, legt fest ob vom Client während des Verbindungsaufbau eine Authentifizierung erforderlich ist.
SSLTSPATH

Truststorepfad

SSLTSPASSKennwort zum öffnen des Truststores
SSLTSIMP

Unbekannte Zertifikate importieren

Liste der Parameter für das Partnerprofil, wenn keiner aus den Stammdaten angegeben wurde.

ParameterBeschreibung
PRTPROFILE

Partnerprofil

OFTP2CRTX (OFTP2 CERTIFICATE EXCHANGE)

Mit diesem Befehl können Sie Zertifikate für den automatischen Austausch bereitstellen und eine Verbindung zum Austausch von Datein aufbauen.

ParameterZulässige WerteWerteBeschreibung Befehl
PARTNER
  1. <Text>
  2. *NONE
  1. Verweisen Sie an dieser Stelle auf ein in den Stammdaten unter Menüpunkt 50 angelegtes Partnerprofil.
  2. Es wird keine Empfänger Partner-ID zugeordnet. Die für den Empfänger notwendigen Angaben müssen dann in weiteren Parametern dieses Befehls angegeben werden.
 
PRTPRF
  1. <int>
  2. *NONE
  1. Verweisen Sie an dieser Stelle auf ein in den Stammdaten unter Menüpunkt 52 angelegtes Kommunikationsprofil.
  2. Es wird kein Kommunikationsprofil zugeordnet. Die für das entfernte System notwendigen Angaben müssen dann in weiteren Parametern dieses Befehls angegeben werden.
 
DESTIN
  1. <iso646>
  2. *PARTNER
  1. ISO 646 Teilmenge
  2. Dieser Sonderwert kann verwendet werden, wenn das Ziel der Dateien mit dem Partner übereinstimmt zu dem die Kommunikation aufgebaut wird.
Das ist die Odette-ID des Ziels, welche bei jeder Dateiübertragung verwendet wird. Er kann sich von dem Odette-Code des physischen Partners unterscheiden, wenn beispielsweise der Empfänger Dienstleister ist, und Daten an andere Empfangslokationen weiterleitet. (ISO 646 Teilmenge)
PROFILE
  1. <int>
  1. Verweisen Sie an dieser Stelle auf ein in den Stammdaten unter Menüpunkt 52 angelegtes Kommunikationsprofil.
Dies ist das eigene Serverprofil. Es wird benötigt um die eigene Odette ID mit Passwort, sowie die privaten Schlüssel zu ermitteln.
TRANSTYPE
  1. *ACTIVE

  2. *PASSIVE
  1. Mit Ausführung dieses Befehls wird eine aktive Verbindung zu dem angegebene Partner aufgebaut und die Datei wird aktiv an die Gegenstelle versendet.
  2. Die zu versendende Datei wird für das Partnersystem bereit gestellt. Dazu werden die Daten zusammen mit den erforderlichen Informationen in einem Zwischenverzeichnis gespeichert. Sobald eine Verbindung zum oder vom Partner hergestellt wird werden die vorbereiteten Daten übermittelt.

Die Versendung von Daten via OFTP2 kann auf zwei verschiedenen Arten erfolgen.

TYPE

  1. *DELIVER

  2. *REQUEST
  3. *REPLACE
  1. Überträgt das Zertifikat an den Partner. Es kann anschließend verwendet werden.
  2. Überträgt das Zertifikat an den Partner und erwartet das Zertifikat vom Partner
  3. Überträgt das Zertifikat an den Partner und weist ihn an das vorherige Zertifikat nicht mehr zu verwenden.

Wählen Sie den OFTP2-Befehl mit dem das Zertifikat übertragen wird.

ALIASOLD

  1. *CURRENT
  2. <Text>
  3. *NONE
  4. *FILE
  1. Geben Sie statt des Alias' den Verwendungszweck im nächsten Parameter an um das Zertifikat automatisch zu ermitteln.

  2. Geben Sie den Alias des Zertifikats oder Keypairs im Keystore an.
  3. Es wird keine Information über das vorherige Zertifikat mitgesendet.
  4. Geben Sie das vorherige Zertifikat als Dateipfad an.

Geben Sie den Alias des Zertifikats an welches an der Gegenstelle ausgetauscht werden soll. Beachten Sie, dass ältere Software diese Information ignoriert.

USAGEOLD
  1. *OFTPAUTH
  2. *OFTPEERP
  3. *OFTPFILSI
  4. *OFTPFILEN
  1. Sichere OFTP Authentifizierung beim Verbindungsaufbau
  2. Wird verwendet um das EERP/NERP zu signieren
  3. Wird verwendet um die Datei zu signieren

  4. Wird verwendet um die Datei zu verschlüsseln

Wählen Sie den Verwendungszweck des  Zertifikats welches an der Gegenstelle ausgetauscht werden soll. Wenn Sie nur ein Zertifikat verwenden wählen Sie einen beliebigen Verwendungszweck.

Das SSL-Zertifikat kann nicht gewählt werden, weil es auf der Gegenseite zum Verbindungsaufbau vorhanden sein muss.

PATHOLD
  1. <Text>
  1. Geben Sie den vollständigen Pfad zum vorherigen Zertifikat an

ALIASNEW

  1. *CURRENT
  2. <Text>
  3. *FILE
  1. Geben Sie statt des Alias' den Verwendungszweck im nächsten Parameter an um das Zertifikat automatisch zu ermitteln.

  2. Geben Sie den Alias des Zertifikats oder Keypairs im Keystore an.
  3. Geben Sie das neue Zertifikat als Dateipfad an.

Geben Sie den Alias des Zertifikats an das an die Gegenstelle gesendet werden soll.


USAGENEW
  1. *OFTPAUTH
  2. *OFTPEERP
  3. *OFTPFILSI
  4. *OFTPFILEN
  1. Sichere OFTP Authentifizierung beim Verbindungsaufbau
  2. Wird verwendet um das EERP/NERP zu signieren
  3. Wird verwendet um die Datei zu signieren

  4. Wird verwendet um die Datei zu verschlüsseln

Wählen Sie den Verwendungszweck des zu sendenden Zertifikats. Wenn Sie nur ein Zertifikat verwenden wählen Sie einen beliebigen Verwendungszweck.

Das SSL-Zertifikat kann nicht gewählt werden, weil es auf der Gegenseite zum Verbindungsaufbau vorhanden sein muss.

PATHNEW
  1. <Text>
  1. Geben Sie den vollständigen Pfad zum neuen Zertifikat an.

STREFFSBS (START IEFFECT SUBSYSTEM)

Start des i-effect Subsystems *OFTP2

POWERSHELL
STREFFSBS SUBSYSTEM(*OFTP2)

ENDEFFSBS (START IEFFECT SUBSYSTEM)

Stoppen des i-effect Subsystems *OFTP2

POWERSHELL
ENDEFFSBS SUBSYSTEM(*OFTP2)


 

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