Skip to main content
Skip table of contents

Prozessautomatisierung

Sie können alle Prozesse von i-effect unter Einsatz des *SERVER-Moduls automatisiert ablaufen lassen. Bei der Automatisierung stehen Ihnen zwei Steuerungsmethoden zur Verfügung:

  1. Ereignissteuerung
    Mit dem Verarbeitungstyp *MONITOR definieren Sie einen Serverjob, in dem beliebig viele Orte im System auf neu eintreffende Objekte überwacht werden. Es können IFS-, DB2-, oder SPOOL Monitore definiert werden.
  2. Zeitsteuerung
    Mit dem Verarbeitungstyp *SCHEDULE definieren Sie einen Serverjob, der zeitgesteuert bestimmte Aufgaben ausführt.
  3. Manuelle Steuerung
    Mit dem Verarbeitungstyp *SINGLE definieren Sie einen Serverjob, der durch Aufruf des Befehls STRSRVTSK (Start Server Task) ausführt werden muss.

Technische Voraussetzung für die Nutzung ist eine Lizenz des Basismoduls *BASE, die für die jeweiligen Prozesse notwendigen Modullizenzen und eine Lizenz des Moduls *SERVER.

Der Aufbau des *SERVER-Moduls gliedert sich in drei Teile:

  • Teil 1 enthält die Definitionen der jeweiligen Steuerungsmethode.
  • Teil 2 enthält die Definitionen der Datenquellen.
  • Teil 3 enthält die Definitionen der Verarbeitungsschritte.

Das ermöglicht Ihnen größtmögliche Flexibilität bei der Definition von Servereinträgen. Innerhalb eines *Server-Jobs können verschiedenen Daten ausgewählt und verarbeitet werden.

Besonderheiten des *MONITOR/*SPOOL Prozessablaufs

i-effect verwendet die QIBM_NOTIFY_CRTSPLF Umgebungsvariable, um die Eigenschaften der gerade im System erstellten Spooldateien in die EFFSRVLST Datenwarteschlange zu schreiben. Dazu wird diese Umgebungsvariable mit jedem Start von *SERVER wie folgt neu gesetzt und mit der Beendigung von *SERVER gelöscht.

CODE
QIBM_NOTIFY_CRTSPLF '*DTAQ IEFFECT/EFFSRVLST'

 

Beim Verarbeitungstyp *MONITOR liest i-effect die Spooldateieigenschaften aus der EFFSRVLST Datenwarteschlange aus, vergleicht diese mit den Einträgen aus der Datendefinitionstabelle und ruft bei Übereinstimmung den zugeordneten Servertask auf.
Um den Verarbeitungstyp *MONITOR verwenden zu können, muss sichergestellt sein, dass die entsprechenden Ausgabewarteschlangen keinem Drucker zugeordnet sind oder die dort zur Verarbeitung mit *SERVER eingestellten Spooldateien mit dem Status *HLD (Held) erstellt werden.

*MONITOR/*IFS und *MONITOR/*DB2 Job Besonderheiten

i-effect arbeitet bei der Überwachung von IFS-Verzeichnissen und DB2-Bibliotheken mit Prozessen, die die angegebenen Verzeichnisse bzw. Bibliotheken in einer definierbaren Frequenz auf zu verarbeitende Daten prüft. Wenn eine Datei in einem der zu überwachenden Verzeichnisse bzw. Bibliotheken den vorgegebenen Kriterien entspricht, wird sie der Serververarbeitung zugeführt.

Allerdings wird die Datei dadurch nicht aus dem überwachten Verzeichnis bzw. der überwachten Bibliothek gelöscht. Bitte berücksichtigen Sie dies durch entsprechende Definition des Serverprozesses unter Ausnutzung der Möglichkeiten, die Sie mit *MOVE oder auch *DELETE zur Verfügung haben. Wenn Sie die Datei einfach im Verzeichnis bzw. in der Bibliothek stehen lassen, die überwacht wird, so wird sie immer wieder neu verarbeitet.
Nach der Einrichtung der *IFS/DB2 *MONITOR Servereinträge muss i-effect Server neu gestartet werden damit die Änderungen in der Datenauswahltabelle (Auswahl 12) wirksam werden.

%SRVDIR% und weitere verfügbare Variablen

Damit Sie auch Daten weiterverarbeiten können, die Sie in Verarbeitungsschritten hier zuvor erzeugt haben, wird das *SERVER Arbeitsverzeichnis %SRVDIR% bei Start eines Serverjobs zur Verfügung gestellt. Dateien, die in dieses Verzeichnis eingestellt werden, können von weiteren Serververarbeitungsschritten, z.B. zum Versand, als Quelle übernommen werden. Das Verzeichnis wird in den Standardeinstellungen des *SERVER Moduls unter Menüpunkt 80 des Startmenüs festgelegt.

Weitere Variablen:

%IFSPATH%Es wird der zur Verarbeitung ausgewählte Pfad verwendet.
(nur bei JOBTYPE(*MONITOR)).
%IFSFILE%Es wird der zur Verarbeitung ausgewählte Dateiname
verwendet (nur bei JOBTYPE(*MONITOR))
%DB2FILE%Es wird der zur Verarbeitung ausgewählte Dateiname verwendet (nur bei JOBTYPE(*MONITOR))
%DB2LIB%Es wird der zur Verarbeitung ausgewählte Bibliothekname verwendet (nur bei JOBTYPE(*MONITOR))
%DB2MBR%Es wird die zur Verarbeitung ausgewählte Teildatei verwendet (nur bei JOBTYPE(*MONITOR))
%TMP%Als Ausgabepfad wird der Pfad „/TMP" verwendet.
%HOME%Mit dieser Option wird der „Heimpfad" („/HOME/USERNAME") des Benutzers gesucht, der diesen Job ausführt. Sollte dieser Benutzer noch keinen „Heimpfad" haben, erscheint eine Fehlermeldung, die das Erstellen eines Heimpfades für den aktuellen Benutzer vorschlägt.
%CURDIR%Aktuelles Verzeichnis.
%SPLUSER%Name des Benutzers der Spooldatei..
%USRDTA%USRDTA Attribut der Spooldatei.
%SPLOUTQ%Name der Ausgabewarteschlange.
%SPLFILE%Es wird der zur Verarbeitung ausgewählte Spooldateiname verwendet (nur bei JOBTYPE(*SPOOL/*MONITOR))
%SPLJOB%Es wird der Name des Jobs, der die Spool-Datei erstellt hat, verwendet (nur bei JOBTYPE(*SPOOL/*MONITOR))
%JOBN%Es wird die Nummer des Jobs, der die Spool-Datei erstellt hat, verwendet (nur bei JOBTYPE(*SPOOL/*MONITOR))
%SPLFILNR%Es wird die Dateinummer der Spooldatei verwendet (nur bei JOBTYPE(*SPOOL/*MONITOR))
%USRDFNDTA%USRDFNDTA Attribut der Spooldatei.
%USER%Name des aktuellen Benutzers.
%DATE%Tagesdatum DD.MM.YYYY.
%YEAR%Aktuelle Jahreszahl YYYY.
%YEAR2%Aktuelle Jahreszahl YY.
%MONTH%Aktueller Monat MM.
%MONTHNAME%Der Name des aktuellen Monats.
%DAY%Aktueller Tag.
%WEEKDAY%Aktueller Wochentag, z.B. ‚Freitag'.
%TIME%Aktuelle Uhrzeit HH:MM:SS.
%TIMESTAMP%Aktueller Zeitstempel, YYYY-MM-DD-HH.MM.SS.MSMSMS.
%DEFAULTPATH%Diese Variable wird gefüllt mit dem Standardwert aus den Standardeinstellungen zum *SERVER Modul.
%LASTSERVER
TIMESTAMP%
Zeitstempel des letzten Aufrufes dieses Serverjobs im Format
YYYY-MM-DD-HH.MM.SS.MSMSMS
Mit dieser Variablen haben Sie die Möglichkeit, z. B. mit dem SQL-Parameter eines CVTDBF-Servertasks alle Datensätze aus einer DB2-Tabelle/Datenbank zu holen, die sich seit dem letzten Aufruf dieses Serverjobs verändert haben. Dazu ist es erforderlich, dass der Zeitstempel der Erstellung des jeweiligen Datensatzes in der Tabelle abgespeichert ist.

Beispiel für die zu verwendende SQL-Syntax: select RECORD from TABLE where timestamp. %LASTSERVERTIMESTAMP%
%SESSIONNUMBER%Die vom Servertask zur Laufzeit verwendete i-effect® Logbuch Sitzungsnummer.
%IFSFILEBASE%Es wird der zur Verarbeitung ausgewählte IFS Basis Dateinamen (ohne Erweiterung) verwendet. [nur bei JOBTYPE(*MONITOR)]
%IEFFECT_SERVER_ENVVAR%Mit dieser Variablen haben Sie die Möglichkeit, beliebige unter IEFFECT_SERVER_ENVVAR definierte Werte an eine i-effect Server Verarbeitung zu übergeben.

Beispiel:

Bei der Spoolkonvertierung müssen gesplittete Dateien in einer ZIP Archivdatei komprimiert werden. Der ZIP-Dateiname muss dynamisch aus dem Inhalt der Spooldatei generiert werden. Aus einem EXIT Programm wird die IEFFECT_SERVER_ENVVAR Umgebungsvariable gesetzt:

ADDENVVAR ENVVAR(IEFFECT_SERVER_ENVVAR)
VALUE('/i-effect/archive_12345.zip')

Im ADDZIP Befehl wird der ARCPATH Parameter aus der %IEFFECT_SERVER_ENVVAR% Variable verwendet:

ADDZIP FS(*IFS) ARCPATH('%IEFFECT_SERVER_ENVVAR%') DTATYP(*FILE)
INFS(*IFS) FRMPATH('/%SRVDIR%') FRMIFSFILE('*.pdf')

Zum Zeitpunkt der ADDZIP Verarbeitung wird der Parameter ARCPATH aus
dem Inhalt der %IEFFECT_SERVER_ENVVAR% Umgebungsvariable gesetzt (in
unserem Beispiel ARCPATH('/i-effect/archive_12345.zip').
%GETENVVAR:xxx%Mit dieser Variablen (%GETENVVAR:UserDefinedEnvVar%) haben Sie die Möglichkeit, beliebige über ADDENVVAR definierte Werte aus Umgebungsvariablen an eine i-effect Server Verarbeitung zu übergeben. Diese Variablenersetzung funktioniert genau so wie die der vorgegebenen Server-Variablen, bietet jedoch die Möglichkeit eigene Variablen- Definitionen zu verwenden.

Zum Beispiel:

CVTSPLPDF
OUTPFILE('/%SRVDIR%/%GETENVVAR:xxx1%_%GETENVVAR:xxx2%_%GETENVVAR:xxx3%')
%ARCHIVEFILE%Mit dieser Variablen (%ARCHIVEFILE%) haben Sie die Möglichkeit, den in der Vorgangsprotokollierung gespeicherten Archiv-Dateinamen an eine i-effect Server Verarbeitung zu übergeben.

Beispiel:

PRCFWD ... FRMIFSFILE('/%ARCHIVEFILE%')
PARMS-Parameter %ParameterX%
Der PARMS-Parameter definiert den Namen von Parametern und Ihre Werte, welche dann im Server-Task verwendet werden können. So ist es möglich bei dem Aufruf eines Server-Tasks variable Werte an die Verarbeitung zu übergeben. Haben Sie beispielsweise den ServerTask wie folgt definiert:

SNDEMAIL RECIPIENT(%recipient%) SUBJECT(%subject%) MSGTEXT(%text%)

so können Sie den Servertask wie folgt aufrufen um die definierten Werte zu übergeben:

STRSRVTSK POS(4711) PARMS(('recipient') ('info@menten.com')
('subject') ('Ihre Anfrage') ('text') ('/tmp/mailtext.html')
%UNB_ORIGINATOR%Sofern sie EDIFACT Dateien mit dem i-effect server verarbeiten, nutzen Sie diese Variable um automatisch den Wert des Datenelements S002-0004 des UNB Segments aus der aktuellen Eingabedatei zu ermitteln. Dieses Datenelement enthält die Absenderadresse.
%UNB_RECIPIPENT%Sofern sie EDIFACT Dateien mit dem i-effect server verarbeiten, nutzen Sie diese Variable um automatisch den Wert des Datenelements S003-0010 des UNB Segments aus der aktuellen Eingabedatei zu ermitteln. Dieses Datenelement enthält die Empfängeradresse.
%UNH_MESSAGETYPE%Sofern sie EDIFACT Dateien mit dem i-effect server verarbeiten, nutzen Sie diese Variable um automatisch den Wert des Datenelements S009-0065 des UNH Segments aus der aktuellen Eingabedatei zu ermitteln. Dieses Datenelement enthält den Nachrichtentyp.
%UNH_MESSAGEVERSION%Sofern sie EDIFACT Dateien mit dem i-effect server verarbeiten, nutzen Sie diese Variable um automatisch den Wert des Datenelements S009-0052 des UNH Segments aus der aktuellen Eingabedatei zu ermitteln. Dieses Datenelement enthält die Nachrichtenversion.
%UNH_MESSAGERELEASE%Sofern sie EDIFACT Dateien mit dem i-effect server verarbeiten, nutzen Sie diese Variable um automatisch den Wert des Datenelements S009-0054 des UNH Segments aus der aktuellen Eingabedatei zu ermitteln. Dieses Datenelement enthält die Nachrichtenreleasenummer.
%UNH_MESSAGEAGENCY%Sofern sie EDIFACT Dateien mit dem i-effect server verarbeiten, nutzen Sie diese Variable um automatisch den Wert des Datenelements S009-0051 des UNH Segments aus der aktuellen Eingabedatei zu ermitteln. Dieses Datenelement enthält die Organisation zuständig für die Nachrichtenpflege.
%WEBCONTROLSESSIONLINK%Mit Hilfe dieser Variablen wird ein Link zur Verfügung gestellt, mit dem direkt in das Sitzungslogbuch der betreffenden Sitzung innerhalb des i-effect WebControl verwiesen werden kann. Durch die Verwendung von %WEBCONTROLSESSIONLINK% im Text einer eMail wird zum Beispiel ermöglicht, direkt von einer eMail in die grafische Verwaltung von i-effect WebControl zu gelangen. Dort wird das Logbuch der betroffenen Sitzung angezeigt. Zur Laufzeit wird diese Variable durch einen Link ersetzt in der Form:

http://:10088/webcontrol/content/sitzung.php?sitzung_id=(sitzungsnnummer)
%SERVERJOB%Mit Hilfe dieser Variablen kann die Jobnummer des aktuellen Serverjobs ermittelt werden.
%SERVERJOBDESCRIPTION%Mit Hilfe dieser Variablen kann die Beschreibung des aktuellen Serverjobs ermittelt werden.
%SERVERERRORMESSAGES%Mit Hilfe dieser Variablen kann eine Liste der Nachrichten mit einer Bewertung >= 30 aus dem aktuellen Server Job abgerufen werden. Die Liste ist einfacher Text, der zum Beispiel innerhalb des SNDEMAIL Befehls benutzt werden kann um Nachrichten aus dem Jobprotokoll im Nachrichtentext einer eMail zu senden.

SNDEMAIL .... MSGTEXT(%SERVERERRORMESSAGES% *PLAIN).....
%SERVERERRORMESSAGESHTML%Mit Hilfe dieser Variablen kann eine Liste der Nachrichten mit einer Bewertung >= 30 aus dem aktuellen Server Job abgerufen werden. Die Liste ist HTML Text, der zum Beispiel innerhalb des SNDEMAIL Befehls benutzt werden kann um Nachrichten aus dem Jobprotokoll im Nachrichtentext einer eMail zu senden.

SNDEMAIL .... MSGTEXT(%SERVERERRORMESSAGES% *HTML).....
%STATUS%Bei der Verwendung der Servervariable %STATUS% als Sonderwert im MSGTEXT Parameter des SNDEMAIL Befehls wird der Nachrichtentext aus einer Vorlage entnommen, die im Lieferumfang des Produkts enthalten ist. Es handelt sich um eine HTML Vorlage, die im Verlauf des Workflows eines Servertasks dazu verwendet werden kann, Statusinformationen zu versenden. In der Vorlage werden die wichtigsten Parameter des abgelaufenen Jobs, als auch ein Link auf die entsprechende Sitzung im WebControl gezeigt.
JavaScript errors detected

Please note, these errors can depend on your browser setup.

If this problem persists, please contact our support.